D24 PV-Kabel-Dachdurchführung – mechanischer Kabelschutz fürs Ziegeldach

Regensicherheit bei Dachdurchführungen: DIN 4108 erklärt

Installationszeit sparen: ROI-Rechnung für Solarteure Reading Regensicherheit bei Dachdurchführungen: DIN 4108 erklärt 3 minutes Next Kabelschutz bei Aufdach-PV-Anlagen: Best Practices

Regensicherheit: Mehr als nur dicht

Wenn ein Dach als regensicher gilt, bedeutet das nicht, dass kein einziger Tropfen Wasser eindringt. Regensicherheit nach den anerkannten Regeln der Technik beschreibt vielmehr, dass die Dachkonstruktion Niederschlagswasser zuverlässig nach außen ableitet – auch bei Winddruck und Schlagregen. Für Dachdurchführungen bei PV-Anlagen ist dieses Konzept besonders relevant.

DIN 4108: Was sie regelt

Die DIN 4108 befasst sich mit dem Wärmeschutz und der Energieeinsparung in Gebäuden. Teil 3 dieser Norm behandelt den klimabedingten Feuchteschutz und definiert Anforderungen an die Gebäudehülle, einschließlich des Daches. Zusätzlich relevant sind:

  • Fachregeln des ZVDH: Das Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks definiert, was als regensicheres Unterdach gilt
  • DIN EN 14963: Durchgehende Dachlichtbänder und Dachdurchführungen
  • Herstellervorgaben: Ergänzende Angaben der Ziegelhersteller zur Mindestüberdeckung

Anforderungen an PV-Dachdurchführungen

Eine Dachdurchführung für PV-Kabel muss folgende Kriterien erfüllen, um die Regensicherheit nicht zu beeinträchtigen:

  • Ausreichende Überdeckung: Der darüberliegende Ziegel muss die Durchführung vollständig überdecken
  • Wasserführung: Regenwasser muss über die Durchführung hinweggeleitet werden, ohne in die Konstruktion einzudringen
  • Dichtigkeit der Kabeldurchtritte: Die Öffnungen für die Kabel müssen so gestaltet sein, dass kein Wasser eindringt
  • Dauerhafte Beständigkeit: Das Material darf durch UV-Strahlung und Witterung nicht verspröden

Wie die NEXCAPE-Durchführung die Eindeckung intakt lässt

NEXCAPE Dachdurchführungen sind so konstruiert, dass sie sich in die bestehende Ziegeldeckung einfügen. Wichtige Konstruktionsmerkmale:

Materialwahl: TPU

TPU (Thermoplastisches Polyurethan) ist UV-beständig und flexibel. Im Gegensatz zu starren Materialien passt sich TPU der Ziegelkontur an und liegt scheuerfrei am Solarkabel an, ohne die Ziegel anzuheben. So bleibt die Eindeckung ungestört, die für die Regensicherheit sorgt.

Drei Längen für korrekte Überdeckung

Die richtige Länge sorgt dafür, dass der darüberliegende Ziegel die Durchführung vollständig abdeckt – so bleibt die Eindeckung wirksam:

Länge Empfehlung
105 mm Kleinformatige Ziegel mit geringer Deckbreite
125 mm Standardziegel, häufigste Wahl
150 mm Großformatige Ziegel, maximale Überdeckung

Werkzeuglose Montage ohne Ziegelbearbeitung

Ein wesentlicher Vorteil: Die NEXCAPE Durchführungen erfordern kein Bohren oder Schneiden von Ziegeln. Jede Bearbeitung am Ziegel ist ein potenzieller Schwachpunkt für die Regensicherheit. Da die Durchführung werkzeuglos zwischen die Ziegel gelegt wird, bleibt die Dachdeckung intakt.

Praxistipp: Dokumentation nicht vergessen

Professionelle Solarteure dokumentieren die korrekte Montage der Dachdurchführung fotografisch. Das dient als Nachweis gegenüber dem Auftraggeber und schützt bei späteren Reklamationen.

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