Jede PV-Anlage auf einem Ziegeldach hat eine kritische Schwachstelle: die Stelle, an der die Solarkabel vom Dach ins Gebäudeinnere geführt werden.
Warum die Dachdurchführung so entscheidend ist
Die DC-Leitungen einer Photovoltaikanlage müssen vom Modulfeld auf dem Dach zum Wechselrichter im Gebäude gelangen. Eine unsaubere Lösung führt zu Wassereintritt, Tierbiss, Zugluft und Brandgefahr.
Normen und Vorschriften
Solarteure sollten DIN 18531/18534 (Abdichtung) und VDE 0100-712 (PV-Stromversorgung) beachten. Kabel müssen mechanisch geschützt verlegt werden.
Schritt-für-Schritt Anleitung
1. Position bestimmen – Möglichst nah am Wechselrichter-Standort.
2. Ziegel entfernen – Öffnung vorbereiten, Lattung prüfen.
3. Kabeldurchführung einsetzen – zu den TPU-Dachdurchführungen für Solarkabel ersetzen einzelne Dachziegel. MC4-Stecker müssen nicht ausgebaut werden.
4. Kabel einfädeln – Werkzeuglos einlegen, Biegeradius beachten.
5. Dichtigkeit prüfen – Bündig in der Dachfläche, korrekte Ziegelüberlappung.
Typische Fehler vermeiden
- Kabel unter dem Ziegel durchfädeln – nicht regensicher
- Silikon-Abdichtung – altert unter UV, wird spröde
- MC4-Stecker trennen – fehleranfällig, Brandgefahr
Die smarte Lösung: NEXCAPE
NEXCAPE Kabeldurchführungen – Made in Germany, aus UV-beständigem TPU im 3D-Druck. Erhältlich für 2 Strings + Erdungskabel und 4 Strings + Erdungskabel in 105mm, 125mm und 150mm. Werkzeuglose Montage ohne MC4-Ausbau – ab 5 Euro pro Stück.








