Garantie und Gewährleistung: Was gilt bei PV-Dachdurchführungen?
Wer als Solarteur PV-Dachdurchführungen verbaut, haftet gegenüber dem Endkunden für eine fachgerechte Installation. Doch was passiert, wenn das Material versagt? Die Unterscheidung zwischen gesetzlicher Gewährleistung und freiwilliger Herstellergarantie ist im B2B-Geschäft entscheidend – besonders bei sicherheitsrelevanten Bauteilen wie Kabeldurchführungen.
Gewährleistung vs. Garantie: Der Unterschied
Die gesetzliche Gewährleistung regelt Mängelansprüche zwischen Käufer und Verkäufer. Im B2B-Bereich beträgt die Frist in der Regel zwölf Monate ab Lieferung. Die Garantie hingegen ist eine freiwillige Zusage des Herstellers, die über die gesetzlichen Pflichten hinausgehen kann.
- Gewährleistung: Gesetzlicher Anspruch bei Mängeln zum Zeitpunkt der Lieferung
- Garantie: Freiwillige Herstellerzusage für Haltbarkeit oder Funktion
- Produkthaftung: Greift bei Schäden durch fehlerhafte Produkte unabhängig vom Kaufvertrag
Worauf Solarteure bei der Materialwahl achten sollten
Nicht jedes Material altert gleich. PV-Dachdurchführungen sind permanent UV-Strahlung, Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit ausgesetzt. Minderwertige Kunststoffe werden spröde, reißen und verlieren ihre Dichtigkeit – oft erst nach Ablauf der Gewährleistungsfrist.
TPU (Thermoplastisches Polyurethan) bietet hier klare Vorteile gegenüber herkömmlichen Materialien. Es bleibt auch nach Jahren flexibel, ist UV-beständig und widersteht mechanischer Belastung. NEXCAPE Dachdurchführungen werden aus TPU im 3D-Druckverfahren in Deutschland gefertigt und erfüllen damit hohe Qualitätsstandards.
Dokumentation als Absicherung
Für Solarteure ist eine saubere Dokumentation der verbauten Materialien unverzichtbar. Im Gewährleistungsfall muss nachweisbar sein, welches Produkt wann und wo verbaut wurde.
- Lieferscheine und Rechnungen aufbewahren
- Produktbezeichnung und Charge dokumentieren
- Fotodokumentation der Montage anfertigen
- Datenblätter des Herstellers archivieren
Haftungsrisiken minimieren
Wer auf geprüfte Markenprodukte setzt, reduziert das Risiko von Reklamationen erheblich. Billigprodukte ohne klare Herkunft oder Materialkennzeichnung können im Schadensfall teuer werden – nicht nur finanziell, sondern auch für die Reputation des Installationsbetriebs.
NEXCAPE: Qualität aus Deutschland
Alle NEXCAPE Dachdurchführungen werden aus hochwertigem TPU gefertigt und durchlaufen strenge Qualitätskontrollen. Die Fertigung erfolgt per 3D-Druck in Deutschland. Verfügbar in den Varianten 2 PV, 4 PV und 6 PV – jeweils auch mit PE-Durchführung für das Erdungskabel. Bei Bestellungen ab 20 Stück profitieren Solarteure von attraktiven Mengenrabatten.
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